Ich habe Farben an der Wand. Ich mische mich, sobald es neun wird, meistens wird es elf, und die halbe oder ganze Sonne stiert durch die transparenten Vorhänge. Es ist ein Knarren, das mich weckt, wenn ich mich links oder rechts herum, ein oder zwei mal um die eigene Achse drehend, auf dem Bett in Rhythmus Herzschlag wälze, in Richtung Stille und aneinander reibenden Stoffen an und unter mir. Die immer gleiche Tapete über mir. Ich kann sie fassen, so groß bin ich manchmal. Und Ticktack und noch mehr halbe oder ganze Sonne und Stunde. Und immer tiefer in die Lakenspalten, Hautfalten, Herzschlaggewalten. Und immer ist mittags die halbe Sonne schon vorbei.
Ich habe zwei Münder hier, morgens und abends ich - ich stopfe sie, den meinen mit Flüssigkeit im Stehen. Und ich bin gnädig und bücke mich für den anderen. Ich bücke mich zu ihm und wünsche ihm, das der Tag weniger Langeweile als gestern bringe.
Und dann gehe ich ungewaschen in denselben und streiche den einen Termin, der mich am Leben hält.
Ich habe Farben an der Hand. Weiß, rosa und grau. Ich will mir Haut malen, mische mich unter Leute, weil ich nicht gesehen werden will. Ich mische mich gut, das Verhältnis wird immer genauer. Meine Lider schlagen eins, zweimal zu und dann bin ich drin. Tempo tanzt zu Ignoranz. Die Schrittweite den Tunnelwänden angepasst. Zu den Händen ein Meter und vorne und hinten Radar.
Der Pinsel im Wasserglas, drei Schluck noch, dann geh ich.
Ich bin nicht hier, sollte woanders sein. Finde keinen Spaß die Leute zu hassen. Und ihre Scheiße an den Füßen von ihren Hunden an den Füßen. Ich gehe auf Beton wie Leder. Man hört mein Schnaufen doch mir fehlt Atem dazu. Ich bin kein Mensch, ich liebe nur mich, meine Tapete in der Tasche, ein paar Krümel darin.
Es ist... Sonntags sterbe ich. Jeden Sonntag ist Hunger. Es ist warm, ich kratze an den Ekzemen, Strick beißt sich in gereiztes Fell. Darunter getrocknete rotbraune Rosen. Bisse von Fasern und Hitze und Apathie. Ammoniakatem und haarige Zähne. Dahinter Zunge aus Presspappe, darauf Landkarte des Seins.
Es ist eine Farbe, dies Leben. Es verdeckt sich, beobachtet. Mir wird kalt wenn ich an Zuhause denke, sammle meinen Schweiß in gesichtsneutralen Kanistern. Es spricht mit anderer Stimme, dieses Leben mit mir. Es nimmt die Punkte heraus und Tiefe. Sitzt, versinkt, an versiffter Tapete. Dreiundvierzigste Zigarette, füttere mich.
Ich habe zwei Münder hier, morgens und abends ich - ich stopfe sie, den meinen mit Flüssigkeit im Stehen. Und ich bin gnädig und bücke mich für den anderen. Ich bücke mich zu ihm und wünsche ihm, das der Tag weniger Langeweile als gestern bringe.
Und dann gehe ich ungewaschen in denselben und streiche den einen Termin, der mich am Leben hält.
Ich habe Farben an der Hand. Weiß, rosa und grau. Ich will mir Haut malen, mische mich unter Leute, weil ich nicht gesehen werden will. Ich mische mich gut, das Verhältnis wird immer genauer. Meine Lider schlagen eins, zweimal zu und dann bin ich drin. Tempo tanzt zu Ignoranz. Die Schrittweite den Tunnelwänden angepasst. Zu den Händen ein Meter und vorne und hinten Radar.
Der Pinsel im Wasserglas, drei Schluck noch, dann geh ich.
Ich bin nicht hier, sollte woanders sein. Finde keinen Spaß die Leute zu hassen. Und ihre Scheiße an den Füßen von ihren Hunden an den Füßen. Ich gehe auf Beton wie Leder. Man hört mein Schnaufen doch mir fehlt Atem dazu. Ich bin kein Mensch, ich liebe nur mich, meine Tapete in der Tasche, ein paar Krümel darin.
Es ist... Sonntags sterbe ich. Jeden Sonntag ist Hunger. Es ist warm, ich kratze an den Ekzemen, Strick beißt sich in gereiztes Fell. Darunter getrocknete rotbraune Rosen. Bisse von Fasern und Hitze und Apathie. Ammoniakatem und haarige Zähne. Dahinter Zunge aus Presspappe, darauf Landkarte des Seins.
Es ist eine Farbe, dies Leben. Es verdeckt sich, beobachtet. Mir wird kalt wenn ich an Zuhause denke, sammle meinen Schweiß in gesichtsneutralen Kanistern. Es spricht mit anderer Stimme, dieses Leben mit mir. Es nimmt die Punkte heraus und Tiefe. Sitzt, versinkt, an versiffter Tapete. Dreiundvierzigste Zigarette, füttere mich.