"Ich...
Ich bin nur geleckter Stein. Aus Salz bin ich mit allerlei Rillen. Ich mache nicht viel, die meiste Zeit lasse ich Zeit.
Ich triefe vielmehr als dass ich sollte. Ich bin auch nur da, halb verzerrt mehr als massig. Kann nur nicht wollen und wollen nicht können.
Ich...
Ich bin poröser Stein in untergehende Sonne.
Halb sieht man mich, halb bin ich verwischt. An meinen Rändern trag ich rostbraune Kristalle; wie Kastanien isst man mich. Ich dreh mich schon in Windstärke eins.
Von oben seh ich, obwohl ich von unten gucke. Der Boden nährt und lehrt mich, ich sollte mehr sein. Ich bin nur silbern, wenn man in Richtung Mittag mich streckt. Reiche bis zum Horizont, wer mich an den Strich hält und verzerrt. Ich bin nur ein Bruchstück, Fragment eines Splitters. Umnachtet, vegetativ, so werd ich geformt.
Ich strahle blau, meine Details verblassen. Dort wo Halbsichel ins Schwarz sticht, dort bin ich sicher. Am Ende. Und anstößig rein; trag dort Farben, die es nicht gibt.
Ich bin sicher, willenlos.
Ich...
Harter Splitt bin ich in aufsteigenden Mond."