27. Oktober 2012

oh,

Geschlafen in Summen, addierte Fragen, klaffend, um die Nacht zu überdauern. Eine. Nur noch eine. Dann nicht mehr. Vielleicht.
Gewühl draußen, im Regen gehetzt. Stimmen zwischen Glas verlieren sich. Ich sitze teilend, der Hälfte gegenüber. Niemand namenlos, ist. Halb in mir, halb gegen mich. Ja, er ist halb und halb ist hier ganz.
Eine noch. Dielenbaden, silberfischen. Angel aus purpurrotem Muskel. Warten ist, ist beständige Konfession. Er hört. Er hört doch. Nichts, bin ich es doch nur.
Gläserrücken, der Bauch voll Wärme und Desinfektion. Licht gehört nicht mir allein.
Ich sitze teilend. Wolken brechen, Stühle fallen. Freiflug, bis wir beide verschwinden. Er schläft in mir; meine Kehle spaltet, durch Speiseröhre tritt er, mein Herz liebt. Innen.
Abzug, einmal. Nur eine noch vielleicht. Abzug, ich teile Überleben. Ein- und ausschlüpfende Munition. Ich übe mit Murmeln.
Knopf an Knopf wie Hand in Mund. Stimmengesteuer und ein Motor aus Einbildungskraft.
Oh, Tropft es aus der Tapete. Ich sitze teilend aufrecht, schlafe um zu entstehen. Lecke an Geschenken. An Beulen und Reißnägeln. Beiße mich in heilenden Schorf. Ich eitere in mich um mich sinnvoll zu füllen.
Auf offenen Beinen geh ich, um mehr zu vermissen.

So good to see you once again.
I thought that you were hiding.
And you thought that I had run away.
[...]I opened my eye and there we were.
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