25. Oktober 2012

die schlange muss zum ei

Linien entlang, folge dem weißen Hasen, die Reise zum Mittelpunkt, Altpapier wärmt. Beachte die Lücke in der Wahnsteigkante, oder falle faulig als Apfel vom Stamm. Natürliche Regenerierung, Kreislauf durch Messer und gemessen werden. Alles schläft, wir sehen uns zur nächsten Mahlzeit. 
Geraden pflanzen, Gehwegbisse, Schreie aus Tunnel, halt' alles an.
Urteilslos, Gewinn genietet. Partnersuche im eigenen Leib. 
Fragmente, - Tortenklau aus der Statistik, jeder brieft und kann nicht schreiben.
Ich habe ein Gedicht geschrieben, stundenweise, Aus gesucht. Pflückte Tage vom Beton, Knäufe ohne Plural. Setzte Spiegel in die See, flog von Steilküsten, grub mich in den Lakensand. Ich schlafe, weil ich unschön bin.
Falten, mittig zwischen all den Gliedern. Knicken kann ich, knacken. Reiben kann ich, drehend Links verschieben. Warte den Morgen, warte die Nacht. Stelle, verriegle, ich töte mich gern.
Ich verstehe mich nicht, sprich lauter. Schweigen schützt nicht vor Gedanken. Bitte gern. Ich komme wieder.
Maßlosigkeit ohne Skalen, ich sitze kreidezeichnend, randübermalt. Ratelabyrinth. Die Schlange muss zum Ei.
Alpinaweiß in zwölf Nuancen.
Hirsch in Landschaft, totes Bild.