Noch ein bisschen mehr von ihm, eine Prise, bin ich vollständig, ganz, bin ich durch. Nur ein bisschen, erzähl nicht nur davon. Er hält in Bewegung, lässt das Fleisch wachsen. Macht kleine Krater in die Haut. Wir haben viel davon, wird noch wachsen, vielleicht, so gib ihn mir ganz. So gib mir ein bisschen, vermisch mit Wein ihn, dass es nur ein bisschen, ein bisschen weniger entzündet.
Aus den Fingerspitzen in die Venen. Hinein, ins Blut. Das Hirn wartet. Dann erst streckt er sich. In die Arme, in die Beine, erreicht zuletzt die Mitte, streut seine weißen Kristalle, dort, spitze Fasern, platzende Zellen. Du kannst mir noch ein bisschen geben, er passt in mich, ich hab' noch Platz. Probier. Du bist zart. Es tut manchmal gar nicht weh.
Gib, gib ihn ganz, ich nehme. Verzichte, ich trinke. Gib mir deinen, wenn du satt bist, gib mir deinen, gib ihn roh. Hat Ränder aus Watte. Kann nicht viel wachsen, und wenn er wächst, lass ihn wachsen, hier.
Ich trinke den Saft, die Haut schwitzt Salz. Fühl dich ganz, mich gar. Lass ihn mir hier, wir können ihn auch teilen. Zwei zu eins, lass ein wenig mehr für mich. Ich brauche ihn, sonst hab' ich nichts zu tun.
Gib. Mit Salzkruste aus den Lidern, getrocknet delikat. Ein bisschen gib mir, wenn nicht alles. Du darfst, wenn ich doch sage. Gib mir von dir, den, den hässlichen, den du nicht willst, vielleicht. In mir kann er bleiben, bist du darin, kann dir nichts tun. Bist du darin. Ganz, so bin ich gar.
Lass mir bloß ein bisschen Wein. Lass mir nur. Ein Glas vielleicht, dann gib ihn mir. Lass ihn da und den Wein. Ein bisschen weinen, wir können teilen. Bin ich gar. Bleib du ganz. So kann ich garen. Falle ein Stück, der Körper keimt, ich hab ja einen. Ausgefüllt. Bin nicht allein.
Ich schwitze, ein wenig Fieber, er füllt mich aus. Ich lebe nur, da passt viel rein.
Er wird nicht stören, fließen nur, leise strömen. Färbt die Venen reinweiß. Wird langsam nur gleiten, wie warmer Teer. Er kann streicheln, das Licht macht er aus. Hörbar nur, das Dunkel streift wie Wein. Bettet sich im Regengeruch, ich trinke Rot aus farbloser Schwärze. Nebel sticht die Iris. Das Hirn wartet. Ich bin bewusst. Das Fleisch, wie ich es nannte, wird zum sterblichen Körper. Stiche, mit Spitzen aus Watte, zieren Cor und Kardia. Setz ihn hinein, du bist ganz. Er legt sich selbst. Wärmt. Wärmt mich gar. Bleib ganz. Meine Haut glüht. Die kleinen Krater öffnen, Härchen stellen sich auf. Zittern. Dann Rauschen.