26. März 2012

frühlingsanfang

wie oft passe ich 
in die deckenwand, ich schätze 
dreiundsiebzig streifen
hat ein hosenbein
einen zentimeter himmel-
blick, verwachsen mit dem boden

ich atme graue hausstaubfäden,
mal' löcher in den rauch 
ich rudere und rätsle mich
matratzenboot, auf braunen dielen
ein spalt fensterwind, zehn fünfzehn zentimeter

meine kalte hand, im warmen schritt-
tempo, boot, wir stehen.
summe leis, hier lebt noch wer
unter deck, ganz niedrig
spiegel werfen strahlenschenkel
ein anker aus daunen, es riecht nach mir.