Ich habe dich gefunden, wir lagen im Gras. Hoch stand die Sonne, ich wusste nicht, wer war ich. Es dreht sich, wo bin ich, wo steh ich, ich liege.
Mensch, du bist sonderbar. Mensch, ich liebe dich. Die Naht verrissen, im Stoff siehst du die Fäden. Vier Jahre.
Im Rücken Wind, die Augen rot, Adern aus blauen acrylen Linien, wo stehst du, ich liege.
Quecksilber zeigt, vierzig Grad, wir haben Fieber, leg dich, setz. Es hat nach Frühling gerochen. Wir werden flüssig, still mich, Distillation. Ich habe dich gefunden, Körper mit Kopf, wir lagen im Wasser, bis die Sonne verdünstete.
Schaum schält sich, hier, ich liege. Mundnah die Gedanken, fremdsprachlich, wir verstehen uns.
Ich habe dich gefunden, liegst du, betäubt. Gassentief, Gesicht unerkenntlich, habe mich, habe mich dennoch. Obwohl ich fort bin.
Was ist morgen, nicht dran gedacht. Schimmern Spuren, dein Finger liniert. Spachtelmasse aus zähen Füllungen, honigsüß, kaffeebitter, über die Schluchten der Tage Tiefe. Hier bin ich, hier breche ich, hier bist du, Mensch.
Verzettelt, verschrieben, verwortet, vertan. Grobgeschält Verinnerung, hier, denk doch dran, ich lieg noch hier.
Wenn ich die Sonne mögen würde, so schön, dein Haar glänzt Gold, im Schein siehst du die Weiten meiner Erinnerung. Im Schlaf schönliegen, daneben, bin ich, Mensch, ich darf es sein.
Verweint, rötlich stumm und sauber, ich gehe zurück, da muss ich hin. Aus, steig aus. Meine Bahn zieht schräg, fahrerlos. Ruf ich, Mensch, ich seh dich überall. Wohin du fährst, ich fahr erstmal nach Haus‘, dann komm ich wieder, find‘ deinen Schatten. Ich habe dich gefunden, als Bild mit Farben. Denkbar dein. Riechst noch nach dir.
Hier, Stoffe, dein Blut in Atem. Versteckt hier, warm, bekommst es wieder. Saurer Stoff, Haarpartikel, ich liebe dich, Mensch, ich danke dir. Lass uns gehen, vorübergehen. In Erinnerung werd ich, ich werd dich wiedersehen.