Teil1.
Ich fror nicht, ich sah der Sonne zu, wie sie Zenit küsste. Du griffst mir unter das Herz, wie kalt die Dämmerung doch war. Wir sahen dem Blut zu, wie es unsre Hände klebte, süßlich schwer. Es schmerzte in allen Rippen; Getose bittender Hoffnung. Ich sagte, Rückwärts lass uns fahren, dein Griff unter meiner Brust. Du schliefst, ich zeigte dir wach. Das Bild hab ich im Blut. Ich bin vernäht mit der Fensterscheibe, ihr kaltes Glas hält meine Augäpfel in den Zentimeter Himmel.
Ich fror nicht, ich sah der Sonne zu, wie sie Zenit küsste. Du griffst mir unter das Herz, wie kalt die Dämmerung doch war. Wir sahen dem Blut zu, wie es unsre Hände klebte, süßlich schwer. Es schmerzte in allen Rippen; Getose bittender Hoffnung. Ich sagte, Rückwärts lass uns fahren, dein Griff unter meiner Brust. Du schliefst, ich zeigte dir wach. Das Bild hab ich im Blut. Ich bin vernäht mit der Fensterscheibe, ihr kaltes Glas hält meine Augäpfel in den Zentimeter Himmel.
Du saugtest meine Lider, nagtest meine Finger. Wir sahen dem Blut zu, wie es dickte. Ich fror nicht, es war Sonne im Eis. Deine Augen klebten an der anderen Seite des Fensters, Lichtspiegelung. Verbissen habe ich mich in deinen Lippen. Es schmerzt noch die Unterseite des letzten Lidschlags. Die Augäpfel klebten an der Scheibe, weiter. Du griffst mir unter das Herz, weiter. Es schmerzte nicht, es blutete nur.
Mit Tropfen malten wir deinen Schatten. Den Augenaufschlag lass die Sonne sein. Wie sie Zenit küsst und sich an den Horizont lehnt. Sagt, ich liebe dich, mein Inneres außen. In Tropfen dein Schatten und das dicke Blut. Im großen Rad, das in den Himmel ragt, in Runden fuhren wir bewegungslos. Mein Herz griffst du, fest, sagtest, lass uns tun. Mein an deiner Wange, warm und das Blut verschwand. Dann küssten wir, es regnete unbemerkt.
Teil2.
Rote Ballons verbargen den Himmel, stiegen einzeln hinauf ins Blau, wo wir im Rad uns drehten. Ich riss die Schnüren, sie entglitten, Rot machte den Himmel frei. Sie flogen, ich allein und suchend. In meinem Schoß das Blut, ganz dünn. Im Schlaf schloss ich die Augen, sie flogen mit, ich allein und suchend. Der Himmel wurde frei, nur ein paar Schnüren noch. Ich kam an Zäunen vorbei, hörte Gänse schreien. Abgetrennte Fuchsschwänze hingen an den Drähten rot und weiß. Ein Sandweg im Dunkeln endete im Treppenhaus, die Muster der Teppiche hüllten mich ein; rotbraune Blumen. Dein Gesicht lief im Schatten, da klebten noch Tropfen, mit denen wir malten. Unters Herz griff ich mir, ich fror im Morgenrot. Ein Lidschlag noch, glaubte ich, dann musste ich gehen. Begrünte Hügel ging ich leicht bekleidet, weiter, dem Horizont entkam das Schwarz. Dann glasige Tropfen, ich sah in den Himmel, es regnete unbemerkt im weichen Grau.
Teil3
Sie trugen den Sarg um mich im Kreis, auch grau war der Himmel, nass die Erde. Auf einem Stein saß ich im Zentrum, rutschig, knotete meinen Körper zusammen. Ich verdeckte das bleiche Gesicht mit meinen Händen; Gesteinigt wurde sie, rief jemand von hinten.
Das weiße Leichentuch streifte meinen Arm, ich will nicht atmen, es roch nach Tod. Ich im Zentrum, um mich herum trugen sie den Sarg. Auf Händen, wie meine blass, ich kniff die Augen, will fort. Ich will nichts hören, gesteinigt wurde sie, rief die Meute, wieder. Grau war der Himmel, ich sah kein Gesicht. Ich im Zentrum, kein Regen. Ich im Zentrum ganz unbemerkt.
Sie trugen den Sarg um mich im Kreis, auch grau war der Himmel, nass die Erde. Auf einem Stein saß ich im Zentrum, rutschig, knotete meinen Körper zusammen. Ich verdeckte das bleiche Gesicht mit meinen Händen; Gesteinigt wurde sie, rief jemand von hinten.
Das weiße Leichentuch streifte meinen Arm, ich will nicht atmen, es roch nach Tod. Ich im Zentrum, um mich herum trugen sie den Sarg. Auf Händen, wie meine blass, ich kniff die Augen, will fort. Ich will nichts hören, gesteinigt wurde sie, rief die Meute, wieder. Grau war der Himmel, ich sah kein Gesicht. Ich im Zentrum, kein Regen. Ich im Zentrum ganz unbemerkt.