25. November 2011

hinten ist licht

da hinten im wind
war dunkel, da hab ich gedreht
die letzte

hinten, im brückenwind
war ich allein, hab geatmet da,
weiße wolken

sonntag war
tage hinter sich, da ging ich hin
allein um dich zu suchen

da war licht, nur eins
in deinem raum, schwer war mir
gedreht bin ich

bis ich fiel, vorne, auf die knie
hab ich gehalten
den letzten abschied, in meiner hand

drüben, weit weg mir unbekannt
zogst mich hin, da war sauerstoff
traurig zu atmen, den nächsten zug vielleicht

da ging ich, ich fand dich nicht
hinter mir, sie bauten gleise
da führe ich, hätte ich räder

spät war es
nacht und nur ein licht
ich hab gesungen, vielleicht hast du gehört

hinten, saß ich kurz
hab nur Gedanken als Stift
nichts lassen konnt ich da, was du finden kannst

winter war, jetzt immernoch
ich trank den abend hinunter
in rot wehte das herz, war wohl meines im wind

zog ich los, angst im mund
gehen müsst ich anders
um ein wort noch einzuholen

da waren wände, graue schranken
hinten im rücken, hält den wind zurück
ich hielt die hand hinein, fühl, wie kalt noch

im gang, da fehlte nebel
zu dir da sind es meilen, 
das wetter ändert sich, der weg bleibt gleich

da hab ich geträumt
bin zu spät gestiegen, mit dem zug wollt ich
nun ist dunkel, das licht bei dir

hinten, im letzten windzug
hielt ich mich
zurück fährt es, ich bleibe wach

da bleibst du mir, ich seh ja das licht
die letzten zwei
runden, gedreht hab ich