20. November 2011

grenzliniert

Von einer Zeit geträumt
in der Pläne die Punkte verlieren
bedeckte halslose Ordnung
das hier herrschende Nichts

 
Von Räumen gesprochen
in denen Halt sich schält
es gibt keinen eigenen Weg
wenn andere ihn gingen

 
Von Mächten verfolgt
in der Süchte sind geboren
schmiert es sich gut mit eigenem Mitleid
ölt Früher näher an das Jetzt

 
Von Grenzen empfangen
in denen Schrittminen wuchern
in Zweifel fußen sie
fassen, und ziehen die Scham mit Nadel zu

 
Von Angst geliebt
in der Großartigkeit verloren
versteckt sie all das -lose
mut- und freud- und halt-

 
Von Namen gerufen
in Endlosschleifen theatralisch verspielt
beziehungsweisen verhandeln sich selbst
in Kapitulationen Spaziergänge

 
Von Welt verdreht
in lieb ist Wort Blei
schwer liegt abgelaufen
meine Mindesthaltbarkeit