17. Oktober 2011

ein punkt, nur ein.

Die Stimme ist rotweiß, stumpfe Klingen benebeln den schimmernden Schein zur Rechten. Lautmalerei hält inne. Ist es nur punktkommastrich auf der Haut.
Ein braunhaariger Knoten, zwischen dem Rot des Fühlens und dem Transparent des Wartens. Durchsichtigkeit wird zur Farbe, einhundert Zeichnungen, mit Rauch erkenntlich gemacht. Das Suchen beginnt nicht in der Typografie, es fehlt Sprache mit Versprechungen. Ich schmecke nach Senf, mein Gemüt ist klein. Die zweite Frage ist mir immer noch, wohin. Zwei Platten schon gekauft, um die Bank zu bauen. Darauf sitzen und herumgehen. Schneiden andere Leute ihre Gedanken hinein. 
Ich habe das Bild von mir selbst gewandelt, ihm Sättigung entnommen, es feinkörnig gestellt. Vielem fehlt das Korn darin, das das teure Öl zur Echtheit enthält. Ich habe nicht reserviert, meinen Platz im Stehen. Teppich dämpft die hackenden Füße. Ich gehe unter auf großen Plätzen, laufe über, den Rand im Blick. Hände in Jacken verbergen zuviel, in große Taschen kann ich nicht sehen. Mich trägt der Faden auf der Zeitlinie, am Bordstein entlang verfehle ich die Straße nicht. Ich habe Begriffe gesammelt, die einen Kreis ziehen sollen, innen verkantet sich das alte Zahnrad. Ein Zug wartet vielleicht. Der, mit den Holzstühlen. Fährt Stunden, wohin einst die Freiheit wollte, hält Minuten, in denen man abspringen kann. Die Adern tragen heute marineblau, punktkommastrich heilt in weiße Streifen. Der Punkt ist lebendig, in der Hüfte brüchig. Im meinem Land fehlen Pfannkuchen mit Narzissmus. Es fehlen Geraden und Sehnen, Lianen, um über Boden zu fliegen. 
Die Bank zum Ruhen, ich versuche sie zu schnitzen, danach will ich ein Boot, dann eine Heimat.