Ich züchte Tage, blaue mit Wein. Züchte Minuten, auch die kurzen. Ich streife über Laken, stell den Stuhl in Richtung Tor. Seit Jahren warte ich in somnia.
Schimmernd der Schein, matt das Gesicht. Berühre Porzellan, das unverkäuflich ist. Als Plane die Teilnahme, als Verdeck die Pausen. Ich will regnen bis morgen noch.
Es kam Fell dazu, nur innen noch zwei rohe Häute, ein bisschen zerkratzt, es war ein weiter Weg.
Der Mut kam ohne Helm, rein und schön, und schön. Drei Tropfen vom Haar als Geschenk, in zitternde Hände, in fieberndem Schoß. Getrocknet über Nacht an meiner Lippe.
Zart sind gezogen die letzten Fäden, nachgestochen die Zahlen und Zeichen, die Steppe gerodet, recyclet das Gefühl.
Hier ist mein gestern, nur hier stagniert die Zeit.