26. September 2011

ein klang du

Durchfahren von Nächten, brühtend an Beichten, stillschweigend zitiert. Es kann sein was nicht sein kann. Es ist was sie nicht sehen.
Zu zweit mit sich selbst reden, am Gang der Seele Kinder zeugen. Einklang im Tonwert, trübsälerisch scheu. Sind wir hinüber, wo wollten wir hin? Wie weit kann ich gehen, wenn ich nur neben dir sitzen will.
Sonne gibt Scleraschmerz, lässt das Weiß doch drin, das Wissen morgen immernoch. Taubheit tanken, wühlend im Geruchssumpf, Haar um Haar nach Hause nehmen. Heute hell im Frühabendschein.
Der Horizont längst vertikal. Brüche, ich kann sie stehen. Dazwischen eins mit einem, singend, was ist wenn.
Dein Spät mein Früh, dazwischen Intervall. Genugtuung im Gegentakt, Gleichschritt, sinnieren. Die Rillen groß, so viel mittendrin.
Hand. In Hand, blauäugig verblumt, durchsichtig treiben. Bleibt Wärme, kontaktiere mich selbst.
Angelehnt am Nah. Melodischer Tunnel. Basslos beben. Ein Klang, Du.