16. März 2011

ich kann mich nicht sehen

Der große Stoff schnürt den Schoß, das Gesicht ist grau, der Leib gebläht. Arme und Beine hart behaart, dazwischen Ritzen und Lappen und Klötze. Erhöhungen, Vertiefungen. Kanten auch. Oben die Weiblichkeit, drinnen nur Pomade. Den letzten Tropfen Blut vergessen. Die letzte Spur der Innerei.
Schatten wirft Ästhetik, doch dazu gehört Licht. Und Licht ist Reflexion. Und Refexion ist Außen. Außen wird gesehen. Im Dunkeln nicht.
Der Augen entrinnt gleichgültige Feuchtigkeit. Im Lichtbild bist du schön, sagst du. In Spiegeln gefangen, gebunden, gedreht. Reproduziert zu irrealen Filmen. Leinwandgleich die Präsentation. Mädchen wirst du lachen, sag, wenn ich dir zeige, das bist du?