mein fleisch blutet
und tags bin ich einsam
weiß nicht was ich träumen soll,
ein schritt in die nacht
aufgeschwollen und lahm
ich halt‘ die decke
sonst falle ich zusammen
zu scham und hohn
unauswaschbare flecke
und wenn du gehst
so geh auch ich
mit schweiß und narben
die hässlichkeit lacht
wenn sie mich entdeckt
und ihren nebel entfacht
wenn das gesicht bleibt
doch kopf an kruste aneinanderreibt
und wenn klingen und klingen
melodisch in den ohren singen
und wenn ich still gestorben bin
stehst leis‘ du, liest geschrieben
wo Wahnsinn beginnt
und wo er endet dahin
bin ich noch einsam
sag, ist es zu spät?