Scheuklappen verlieren ihre Bedeutung.
Ich suche nach alten Menschen um sie zu blicktöten. Ich bin nicht zufrieden mit dem, was ich habe.
Ein Korn im Feld oder viel weniger noch. Es stinkt nach verbrannten Filtern während meiner Suche. Erinnerungen hasse ich. Ich liebe es, über die verwachsenen Narben zu fassen. Ein Knorpel neuer Haut und Erinnerungen, die ich, wie gesagt, hasse. Rot und blutig erst, jetzt blass und bergig. Ein Pfad, der mich nicht zu neuen Ufern geführt hat.
Klammer auf, ein Ostseeabend. Ich denke an Atmen und wie es sich früher inhalierte. Lungenflügel besaßen noch ihre Gültigkeit. Fremder Atem war genehm. Ein Arm und ein Blitz, imaginäres Polaroid, Klammer zu.
Der Geruch wird plastisch. Drängt sich durch die durchwachsenen Nasenhaare. Tanzt mit ihnen, als trage ein jedes glänzende Lackschuhe.
Ich habe warmes Kunstblut an den Händen. Eine Flinte aus Impulsion knallt in das Leblose. Im Kopf streichle ich noch ein letztes Mal den fremden Körper. Ich bin viel zu sehr geheilt um krank zu sein.
Somit hat man kein Mitleid mehr mit mir. Gnade mir der Irrtum.
Ich bin zu eitel um mir den Kopf zu rasieren.
Ich muss aufhören zu lügen, ich hätte versucht.
Geschielt habe ich, gesucht. Das Korn, den Sinn. Das Leben, den Wahn.
Infiniter Regress.