24. Oktober 2010

sterbelosigkeit der genügsamen

Ich bin die Bindung
zwischen
und das Glied von beiden
was mich zusammenhält
was genügt
dass die Nähte halten
und nur ein Leben lang
ist keine Zeit
wenn man die Zeit
des Wartens betrachtet

 
Ich trete vor
und einen Schritt
hält minutenlang das Gefühl
das zusammenhält
das nichtig und klein
beachtet werden will
und tritt hervor das kleine Ganze
ist es größer noch
als das ganz kleine

 
Verhält sich still
das Kommunizieren
wenn Pol und Gegenpol sich betrügen
Ich schreib ein Lied
das nicht hindern kann
nur hängt und weht
in Zeit und Raum
an Tropf und Beatmung
sehen wir
doch hören nicht