Ich sehe die Vernunft in sich schließenden Augen; ein Tropfen Wagnis zerspringt auf dem singendem Lid. Es glüht der Rinnsal der Trauergebilde. Schließt Tag um Nacht die Hoffnung ein. Kalter Schweiß auf weißer Haut. Ein Auge in Verbitterung. Fraglich wachen Wimpernfädchen, tragen Wind um Wind die Erinnerung. Matt setzt sich tief die Nüchternheit in die Höhle schweren Steins. Herzschlag lässt die Augen zittern. Wehrlos schluchzt die Zeit. Und wie trabenden Schrittes hallt es im Kopf, wie die Welt ohne Ansicht wäre. Ohne Gedeihn und Entwicklung der Bilder. Wie schädlich Durchsicht ins Vermeindliche tropft, sich niedernagelt ins Bodenlose, kleidend sich in seidigen Scheuklappen; ein leichtes Stechen Ewigkeit, Zweinadelstich. Gestanzte Unsichtbarkeit.
Schlafreste und Gedankenkrumen verteilend sich zu windem Staub. Kahl erhellt sich Wahrheit von Trug. Und Schlaf zu Trotz verblasst. Langer Weile Wagnis ist es, stehlt verbleibende Zeit. Vertreibenden Mut, ratschlagende Mütter. Wie ein Hut im Winde; bin ich gut und Güter. Ich kann nicht gehen und muss ich doch. Dein letzter Gast bin ich. Mein letzter Gedanke. Dein, nicht der erste. Nicht mittendrin.